Geologie live am grössten Gletscher der Alpen - die Natur im Fluss

„Die Gletscher in den Alpen sind nicht mehr zu retten“, vermeldeten Schweizer Forscher im Sommer. Unvorstellbar, dass selbst ein Gigant wie der Aletschgletscher, UNESCO Welterbe und mit 23 Kilometern Länge der grösste Gletscher der Alpen, Ende des Jahrhunderts verschwunden sein soll. Doch die Vorboten sind schon zu sehen: Da der Eistitan schmilzt, verliert der oberhalb gelegene Berghang seine Stütze und sackt talwärts. Das betroffene, glücklicherweise unbesiedelte Gebiet wurde gesperrt, neue Wege angelegt. So können Wanderer hier von sicherer Warte die Naturgewalt bei der Arbeit beobachten. Die Bergbahnen der Aletsch Arena sind seit geraumer Zeit auf solch geologisch bedingte Massenbewegungen eingestellt. Auf der Moosfluh findet sich heute die weltweit erste Bahnstation, die sich mit dem Untergrund bewegt. Was hätte man sich von den Eidgenossen auch anderes erwartet: Ein vorbildliches Überwachungssystem macht die Bahn in der Aletsch Arena gar zum „sichersten Verkehrsmittel der Schweiz“.

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