Brot backen wie früher

Brotbacken Aletsch Arena
Brotbacken in der alten Bachstube

Brot war in früheren Zeiten ein wichtiges Lebensmittel. Gebacken wurde selbst – und auf Vorrat. In Betten Dorf nutzten die Einheimischen dafür die gemeinschaftliche Backstube.

Dreimal während des Winters und jeweils einmal vor und nach dem Sommer heizten die Familien den Giltsteinofen in der Backstube des Dorfes, um ihr gutes Walliser Roggenbrot zu backen. 30 bis 45 Brotlaibe zu je zwei Kilo wurden an so einem Backtag pro Familie gebacken. Gelagert wurden die Laibe im eigenen Heim, entlang der Spycherwand.

Backen im Backhaus

In der Knetmulde wurde Hefe aufgewärmt, dann in Mehl und leicht gesalzenem Wasser verteilt. Immer mehr Wasser und Mehl wurde hinzugemischt und alles zu einem luftigen Teig geknetet. Nach gut zwei Stunden Gärung in der Knetmulde wurde der Teig zuerst in grösseren Teilen, dann in kleineren Mengen auf dem Laibbank geknetet. Hatte der Teig die gewünschte Konsistenz, wurden zwei Kilo schwere Brotlaibe geformt und auf dem rund vier Meter langen Brotlöffel in den heissen Backofen gelegt.

Tipp:
Auch heute wird im Backhaus in Betten der Ofen noch ab und zu geheizt. Dabei hat man die Möglichkeit sein eigenes Walliser Roggenbrot nach alter Tradition zu backen.

Weitere Informationen:
Aletsch Arena AG
Furkastrasse 39
3983 Mörel-Filet
+41 27 928 58 58
info@aletscharena.ch

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